Flüchtlingshilfe Neumarkt
Flüchtlingshilfe Neumarkt

 

D o n n e r s t a g, 25. Oktober 2018

19:00

Nächstes Helfertreffen der  Flüchtlingshilfe Neumarkt

Begegnungszentrum Altenhof-Kohlenbrunnermühle e. V.

Dresdner Str. 38,
92318 Neumarkt

zwei Teilnehmer aus einem unserer Integrationskurse würden gerne ein bisschen Sprechen üben. Könnte vielleicht einmal in der Woche eine Person zu ihnen kommen und mit ihnen etwa 45 Minuten Sprechen üben? Sie kommen aus Eritrea, sind sehr ruhig und nett. Sie wohnen in der Unterkunft Goldschmidstraße / Neumarkt.
Es kann freie Unterhaltung sein. Aber ich gebe auch gerne Übungsmaterial weiter.

Bitte melden bei: mayer.bettina@r.bfz.de oder Tel:: 09181 2681-32 (bfz)

eine Neumarkter syrische Familie mit 5 Schulkindern wohnhaft in der Weinbergerstrase/Neumarkt braucht Unterstützung im Alltag. Diese Familie braucht Kontakt zu Deutschen wegen des Übens der deutschen Sprache und als Hilfe bei Ärzten und beim Jobcenter

 

Bitte melden bei:  apwindelband@web.de

 

wir haben sowohl einen Kinderfahrradanhänger als auch einen Fahrradkindersitz.
- Queridoo Speedkid 2 in orange, gekauft Mitte 2015, NP 450€

- Römer Jockey in schwarz(rot) inkl. 2.Sitzhalterung für 2 Räder, gekauft Mitte 2015, NP 105€

Standort: Freystadt

Falls jemand von euch Bedarf hierfür kennt, bitte melden bei Peter Kugler: ibk.kugler@gmx.net

Hinweis auf das Projekt: „We talk! Women fight violence“

Das Projekt We talk! Women fight violence des Bayerischen Flüchtlingsrates, das von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert wird, dient dem Schutz von Frauen und Kindern in Unterkünften für Geflüchtete in ganz Bayern. Dafür werden in kostenfreien Workshops zehn Tandems, bestehend aus Frauen mit und ohne Fluchterfahrung aus verschiedenen Regionen Bayerns, ausgebildet und qualifiziert.

Ziel ist es, eine bessere Unterstützungsstruktur vor allem im ländlichen Raum Bayerns aufzubauen, durch die Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften Hilfe und Rat bekommen.

Hierfür können sich Frauen bis zum 31. August 2018 anmelden:  https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/we-talk-anmeldung.html

Bei Fragen: frauen@fluechtlingsrat-bayern.de   oder Anruf:  089 - 14 33 60 53

Was müssen Flüchtlinge über das Bewerben in Deutschland wissen?

Die Flüchtlingshilfe Neumarkt hat die Information erhalten, dass es nun einen „ersten deutschsprachigen Bewerbungsratgeber speziell für Flüchtlinge“ gibt. Ohne Prüfung oder Wertung unsererseits möchten wir diese Information hier einfach einmal weitergeben:

So finde ich Arbeit in Deutschland, Ein Bewerbungsratgeber für Migranten, Flüchtlinge und Helferkreise, 103 Seiten Bestellnr.: E10802, 14,95 € (erschienen im Stark Verlag)

Auf der dritten Etappe der BR-Radltour in Berching zeichnete am Dienstag dem 31.07.2018 Stephan K. Fischer, stellvertretender Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Oberpfalz und Geschäftsführer der FISCHER Licht & Metall GmbH & Co. KG die beiden ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer Fritz Fückert und Wilhelm Müller für ihr regionales Engagement mit dem Titel „vbw champ“ aus. Die beiden stehen stellvertretend für die Vereine „Chancen statt Grenzen e.V.“ sowie für die „Flüchtlingshilfe Neumarkt“. Die Vereinsmitglieder und Helferkreise engagieren sich mit hohem persönlichem Einsatz und nutzen ihre beruflichen und privaten Netzwerke, um sozial Benachteiligte, insbesondere Flüchtlinge, in die Gesellschaft zu integrieren. Dazu gehört beispielsweise Deutschunterricht, Kleiderversorgung, Patenschaft, Wohnungsvermittlung, Behördenkram und das Suchen von Praktika und Arbeitsstellen. Das geschieht gemeinnützig, unpolitisch und unabhängig von Kirchen und Religionen.

Auf der Bühne v.l.:
Roman Röll (Moderator), Fritz Fückert (Flüchtlingshelfer), Wilhelm Müller (Flüchtlingshelfer), Stephan Fischer (stellvertretender Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Oberpfalz) und Hermann Brandl (vbw, Geschäftsführer, Geschäftsstelle Oberpfalz)

Näheres:
https://www.vbw-bayern.de/vbw/Aktionsfelder/Standort/Medien/vbw-champ-Berching-31.07.2018.jsp

wir möchten Euch auf den Eichstätter Aufruf zu Achtsamkeit, Respekt und Wahrhaftigkeit beim Thema Flucht und Migration (der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt) hinweisen.

Der Aufruf ist auf der Internetseite des Zentrums (http://www.ku.de/zfm/eichstaetter-aufruf/) zu finden und kann dort auch mit einer Registrierung virtuell unterstützt bzw. unterzeichnet werden.

Bis jetzt hat der Eichstätter Aufruf bereits über 400 Unterstützerinnen und Unterstützer aus den unterschiedlichsten Bereichen gefunden.

Unter den Geflüchteten in Neumarkt sind sehr viele talentierte Kicker dabei. Daher nahm die Flüchtlingshilfe Neumarkt die Einladung zur Teilnahme zu den Neumarkter Fußball-Behördenmeisterschaften gerne an.

Die Mitbewerber um den Pokal waren: Sparkasse Neumarkt, Raiffeisenbank Neumarkt, Klinikum Neumarkt, Krankenpflegeschule, LRA Neumarkt, Stadt Neumarkt, Polizei Neumarkt.

Am Donnerstag, 11.07.2018, traf man auf dem Sportplatz des SV Pölling auf die Gruppengegner Polizei Neumarkt, Sparkasse Neumarkt und Krankenpflegeschule.
Gespielt wurden jeweils 15 Minuten mit sieben Spielern auf einem Kleinfeld.

Trainer Matthias Zischka stellte seine Truppe taktisch hervorragend ein, so dass durch Siege gegen die Sparkasse Neumarkt (2:1) und gegen die Krankenpflegeschule (6:2) der Weg ins Halbfinale gelingen konnte. Nur gegen die Polizei Neumarkt musste man sich mit 0:1 durch einen Elfmeter geschlagen geben.

Das Halbfinale wurde mit 0:1 gegen das Klinikum verloren, so dass ein geteilter dritter Platz gesichert wurde. Die Truppe war stolz auf Ihre Leistung.

ENDSTAND:

1.       Polizei Neumarkt.

2.       Klinikum Neumarkt.

3.       Geteilter dritter Platz: Geflüchtete und Stadt Neumarkt.

 

J O B M Ö G L I C H K E I T

 

Die Fa. Edenharder ist bereit, wie Roland Hadwiger meldet, weitere Flüchtlinge als Müllwerker einzustellen. Das Angebot ist insofern sehr interessant, da keine besonderen Qualifikationen oder Abschlüsse erforderlich sind, sondern es nur auf persönliche Voraussetzungen (Zuverlässigkeit, eine gewisse körperliche Belastbarkeit, einigermaßen Deutschkenntnisse etc.) ankommt. Müllabfuhr hat vielleicht ein schlechtes Image, aber mittlerweile macht sich da auch schon lange keiner mehr die Hände schmutzig.

 

Der Arbeitslohn für diese Tätigkeit liegt weit über dem gesetzlichen Mindestlohn, also deutlich mehr, als viele Flüchtlinge in ihren derzeitigen Arbeitsverhältnissen verdienen. Insofern also durchaus interessant für Flüchtlinge, die z.B. zu alt für eine Ausbildung sind.


Interessenten sollen sich einfach telefonisch bei Herrn Edenharder oder Frau Röckle melden (Tel. 09181/4763-25).

Antisemitismus und Werte

ePaper
Auf vielfachem Wunsch hier der Beitrag vom vergangenen Februar zum Thema "Antisemitismus und Werte" von Wilhelm Müller in arabischer Sprache:

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Hier das Antwortschreiben des Bayerischen Innenministers, Joachim Herrmann, auf Walter Laubes Anschreiben anlässlich der bevorstehenden Schliessung der Flüchtlingsunterkunft in der Ringstrasse:

Walter Laube war zufrieden mit der Aktion seines Infostandes am 

Samstag, 7. April 2018 in Neumarkt. Es wurden dabei u. a. auch zwei Interessenten, die eine Wohnung vermieten wollen, gefunden.

 

Walter Laube zusammen mit Albert Papendieck  und Richard Rupp: "Für uns ist dieser Infotag ein unvergesslicher einmaliger Tag".

Walter Laube hat auch bereits schon weitere Aktionen unter dem  Motto „Wir brauchen Dich" geplant.

Schliessung der Flüchtlingsunterkunft in der Ringstrasse - Unterschriftenaktion

 

Walter Laube, der selbst Geflüchtete in der Ringstrasse betreut, protestiert gegen die Schliessung der Unterkunft und baut deshalb am Samstag, 7. April in der Innenstadt Neumarkts (vor Drogerie Müller) ab 9 Uhr einen Infostand auf,
wo er auch Unterschriften gegen die Schliessung der Flüchtlingsunterkunft in der Ringstrasse sammelt.

Die ca. 90 Bewohner in der Unterkunft für Geflüchtete in Neumarkt, Ringstrasse (Innenstadtnähe!) müssen alle zum 15. Juni umziehen, da der Mietvertrag dann ausläuft.

Da in dieser Unterkunft zum grossen Teil solche Bewohner untergebracht wurden, für die wegen Schul-, Arzt- und Arbeitsplatzgründen die Nähe zur Neumarkter Innenstadt von Vorteil ist, entsteht nun für jeden einzelnen Bewohner eine neue, problematische Situation.

 

Dieses Problem hat Walter Laube, engagierter Helfer der „Flüchtlingshilfe Neumarkt“, aufgegriffen und weist vehement darauf hin, dass diese  Bewohner mit dem Verlegen in weiter entfernte Orte ihre neu gefundene „Heimat“ verlieren, ihre Kontakte zu ihren (ehrenamtlichen) Helfern und neu gewonnenen Freunden erschwert und ihre Wege zu Schule, Arbeitsplatz, Arzt/Krankenhaus, sowie zu den Sozialen Einrichtungen (Asylberatung usw.) unnötig verkompliziert werden – kurz: die bisherigen integrativen Ergebnisse zunichte gemacht werden.

 

Wäre es denn nicht sinnvoller Unterkünfte mit Innenstadtnähe weiterzuführen und entfernte Unterkünfte sukzessive zu schliessen?

 

Zunächst erstellt Magdalena Scholz von der Caritas und der Diakonie Neumarkt zusammen mit Walter Laube eine Liste derjenigen, die dringend die Nähe zu Neumarkt-Stadt benötigen, da das Sozialamt die Zusage gemacht hat, diese Fälle bevorzugt zu behandeln.

 

Darüber hinaus wird Walter Laube zusammen mit der Flüchtlingshilfe Neumarkt eine Unterschriftenliste ins Leben rufen, um damit bei verantwortlichen Politikern eine Rücknahme dieser Massnahme zu fordern.

 

Unterstützer dieser Aktion bitte melden bei: walter.laube@gmx.de.

24. Februar 2018: Wilhelm Müller, der Sport- & Freizeitkoordinator der „Flüchtlingshilfe Neumarkt“ und von „Chancen statt Grenzen“, hatte auch dieses Mal wieder zum Jahresabschlussessen der Sportgruppen mit Geflüchteten geladen. Anschliessend gaben sich die Teilnehmer wieder die Bowling-Kugel.

Beim Monatstreffen der Flüchtlingshilfe Neumarkt am 23. Februar 2018 gaben die Referenten des Abends, Herr Polizeioberkommissar Tobias Hedwitschak und Herr Polizeioberkommissar Andreas Kassner, den knapp 30 Teilnehmern einen kleinen Einblick in die Flüchtlingssituation aus Sicht der Polizeiinspektion Neumarkt.

So sprachen sie u. a. auch über diverse auftretende Straftatbestände, wobei  hier die klare Aussage war: Sexuelle Übergriffe spielen bei uns kaum eine Rolle.

Auch mögliche Folgen einer Straftat wurden angesprochen. Bei Abschiebungen ist die Polizei ist lediglich „ausführende Gewalt“ und bekommt von der Regierung die Anweisung, wer wohin abzuschieben ist. Wie das zu erfolgen hat ist der Polizei überlassen. Die meisten Abschiebungen erfolgen problemlos. Wenn es  im Vorfeld Hinweise auf eine problematische Aktion gibt, dann müssen zum Schutz der Beamten natürlich entsprechende Schutzvorkehrungen getroffen werden. 

Hinweis: Sollten wir Anzeichen einer möglichen Radikalisierung sehen, dann sich unbedingt mit Herrn Polizeioberkommissar Kassner in Verbindung setzen, der dann die entsprechenden Stellen informiert!

Vielen Dank den Herren für diesen informativen Beitrag!

Mit dem Auflösen Seligenportener Flüchtlingsunterkunft gibt es für die Helfer von „Netz Asyl“ nun keine Hilfstätigkeiten mehr vor Ort - die betreuten Geflüchteten leben nun z. B. in Neumarkt, in Freystadt usw.

 

Daher trafen sich die Helfer jetzt noch einmal zu einem letzten gemeinsamen Plausch in der Sportgaststätte des SV Seligenporten, wo Ulrike Berger-Misioch allen Mit-Helfern dankte. Der Hauptdank jedoch gebührt Ulrike selbst, denn sie war es ja, die 2013 „Netz Asyl“  ins Leben gerufen hatte und bis zum Schluss unermüdlich mit Leib und Seele immer für alle da war!

Die meisten Helfer sind inzwischen sog. „Patenschaften“ eingegangen und bleiben somit auch weiterhin in Kontakt mit ihren „Schützlingen“ – gleichgültig, wo sie jetzt leben und sich integrieren.

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales Familie und Integration erläutert in einem Informationsblatt zur Gebührenerhebung in staatlichen Asylunterkünften die wichtigsten Eckpunkte zur Gebührenerhebung für Unterkunft, Haushaltsenergie und Verpflegung.

 

Auszug: „… Die Gebührenerhebung ist gesetzlich vorgesehen. Die Festsetzung der Gebührenschuld allein führt jedoch noch nicht dazu, dass diese unmittelbar und auf einmal durch den Leistungsberechtigten zu begleichen ist.

Im Vollzug kann dem Einzelfall Rechnung getragen und eine Überforderung des

Gebührenschuldners vermieden werden.

Möglich sind Ratenzahlung, in besonderen Härtefällen der Erlass sowie die Niederschlagung der Forderung. Im Bescheid wird auf die nötigen Voraussetzungen hingewiesen und ggf. ein Antrag auf Stundung mit Ratenzahlung beigefügt. …“

 

Mehr auf:

http://integrationsbeauftragte.bayern.de/wp-content/uploads/2017/11/Brief-Barrierefrei.pdf

Liebe Freunde aus Syrien, Irak, Afghanistan, Iran, Pakistan!
WIR MÜSSEN REDEN!

Ich arbeite nun schon über drei Jahre in der Neumarkter Geflüchteten-Hilfe (Chancen-statt-Grenzen e.V. und Flüchtlingshilfe-Neumarkt). Einige von Euch kennen mich, schließlich haben wir schon viele spannende Aktionen miteinander durchgeführt.

Neben der Aufgabe, Eure Basisbedürfnisse (Nahrung, Kleidung, Deutschunterricht, sportliche Betätigung, Freundschaft, Behördengänge, Wohnung, Orientierung, usw.) zu decken, war es mir schon immer ein Anliegen, Euch auch unsere deutschen und europäischen Werte zu vermitteln.

Bedingt durch den großen kulturellen Unterschied gibt es hier auch viel zu tun. Damit meine ich nicht andere Essgewohnheiten, Kleidung, Sprache, Familienstrukturen, Religion, Gewohnheiten usw. Nein, diese Unterschiede bereichern uns hier in Deutschland eher. Es war für mich immer spannend, ein syrisches oder ein pakistanisches Gericht mitessen zu dürfen.
Auch haben mich schon immer die unterschiedlichen Vorstellungen von Familienzusammenhalt imponiert.
Deutschland wird durch Euch nur noch bunter. Die Hamburger ticken anders wie die Oberpfälzer. Und nun kommen noch Syrer, Iraker, Afghanen usw. dazu. Bunt also. Kein Problem, für mich eher spannend.

Wichtig ist allerdings, dass wir uns alle auf eine gemeinsame Wertewelt einigen. Deutschland und Europa haben sich in einem langen Prozess, der über hunderte von Jahren lief (ein blutiger Kampf gegen autoritäre, politische und religiöse Mächte), ein Wertegerüst geschaffen, das die Basis unseres heutigen Zusammenlebens darstellt. Ich verteidige diese Wertewelt nicht nur, weil ich Deutscher oder Europäer bin, sondern weil diese Wertewelt die Basis des deutschen und europäischen Erfolges ist. Wohlstand, Weltoffenheit, geringe Kindersterblichkeit, hohe Lebenserwartung, gute medizinische Versorgung, Aufnahmebereitschaft für Geflüchtete, ein ausgeprägtes soziales Netz, usw. Aber das wichtigste: KEIN KRIEG IN DEN LETZTEN 70 JAHREN.

Viele von Euch sind aus Ländern geflüchtet, weil dort andere Werte und andere Umstände anzutreffen sind: Verfolgung, Krieg, Armut, usw..
Und Ihr seid zu uns gekommen, weil wir andere Werte haben und diese anderen Werte es uns möglich machen, Euch aufzunehmen und zu versorgen. Und Ihr Euch dadurch hier sicher fühlt. Daher ist für die meisten von Euch die Annahme und Akzeptanz dieser Wertestruktur selbstverständlich.

Und diese Werte wollen und müssen wir gemeinsam behalten und gemeinsam dafür eintreten. Weil wir uns darin wohlfühlen und weil Ihr dadurch eine Sicherheit bekommt.

Welche Werte meine ich?
- Meinungsfreiheit/Pressefreiheit
- Religionsfreiheit/Religionswechselfreiheit
- Die Freiheit, eine Religion ablegen zu können
- Weltanschauungsfreiheit
- Säkularismus, d.h. Religion und Staat sind zwei getrennte Institutionen
- Evolutionslehre/Wissenschaft
- Selbstbestimmung
- Demokratie/Gewaltenteilung
- Gewaltfreiheit
- Das Machtmonopol hat der Staat
- Sexuelle Selbstbestimmung
- Gleichheit von Mann und Frau
- Toleranz (aber nicht der Intoleranz)

Was wir aber in unserer Wertewelt nicht dulden sind:
- Homophobie
- Antisemitismus
- Kinderehen
- Gewalt
- Rassismus
- Islamismus
- Frauenunterdrückung
- Intoleranz
- Vielehen
- Machokultur
- Parallelgesellschaften

Ich weiß, dass es für manche von Euch ungewöhnlich ist, dass Frauen bei uns die gleichen Rechte haben wie Männer, dass nicht auf den Macho gehört wird sondern auf denjenigen, der die besseren, klügeren Argumente hat. Mir ist auch klar, dass Homosexualität in Euren Ländern vermutlich verboten war (und oft dramatisch bestraft wird).
Und besonders wichtig ist mir der Hinweis, dass wir keinen Antisemitismus dulden. Das kommt nach meiner Wertevorstellung nicht nur aus unserer schrecklichen deutschen Vergangenheit, sondern aus dem Selbstverständnis, dass jeder Mensch zuerst als Mensch betrachtet wird, unabhängig von seiner Herkunft, seiner Nation, seines Glaubens, seiner Hautfarbe, seiner sexuellen Orientierung usw.. D.h. ob ein Syrer, ein Hamburger, ein Afghane oder ein Israeli vor mir steht, ist mir zuerst egal. Ich nehme seine Herkunft zur Kenntnis, bewerte das aber nicht.
Ich bewerte die Eigenschaften, die er mir als individuelle Person entgegenbringt wie Empathie, Freundlichkeit, Anstand, Respekt, Höflichkeit, Wertschätzung, Fairness, Demokratieverständnis, Rücksichtnahme, Toleranz, Humor, Pünktlichkeit, Integrität, Ordnung und seine Einstellung zu Pluralismus, Liberalismus, Menschenrechte, Demokratie, Religionsfreiheit, Weltanschauungsfreiheit, Gleichberechtigung, Säkularisation, Selbstbestimmung, Offene Gesellschaft, Rechtsstaatlichkeit, Moral, Kindeswohl, Tierrecht, Ökologie, Nachhaltigkeit, Gewaltfreiheit, Wissenschaft, Evolutionslehre, Humanismus, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit.

Zurück zum Antisemitismus. Man kann verschiedener Meinung sein zur Politik des israelischen Staates. Das ist erlaubt und darf gewaltfrei diskutiert werden, sowie über jeden anderen Staat und seiner Politik diskutiert werden darf. Das ist nicht überall ein selbstverständliches Recht. Schätzen wir diese Freiheit.
Aber genauso, wie ich keinen Syrer oder Amerikaner verurteile, weil der syrische oder der amerikanische Staat etwas tut, was vermeintlich nicht in Ordnung ist, genauso möchten ich nicht, dass mittels Antisemitismus alle Israelis oder Juden generell verteufelt werden. Nein, das darf bei uns nicht  passieren.
Ich habe Sie ohne Rassismus empfangen. Ich habe Sie nicht als Syrer, Afghane, Iraner, Iraker oder Somalier begrüßt. Ich habe Sie als Flüchtling betrachtet, dem geholfen werden muss. Bitte vermeiden Sie selbst nun auch jeglichen Rassismus.

Unsere Wertewelt ist nicht verhandelbar. Ich helfe, wie viele andere auch, gerne. Und unser Staat gibt auch viel Geld für Hilfe und Integration aus. Und die meisten Deutschen nehmen Euch gerne in unsere Mitte. Und, um das klar zu stellen, die meisten von Euch haben das verstanden und genießen und leben diese Wertewelt.
Und die wenigen Flüchtlinge, die anderer Meinung sind: Ich werde keinen Zentimeter von unserer Wertestruktur abweichen. Weil sie gut für Euch Geflüchtete und gut für uns Deutsche ist.
Und wer damit überhaupt nicht klar kommt – kann Deutschland wieder verlassen. Auch dieses Recht existiert im liberalen Deutschland.

Wilhelm Müller, Geflüchteten-Helfer aus Neumarkt
mit Fritz Fückert, Hans Werner Gloßner, Inge Kraus, Harald Salzmann, Peter Kugler, Julius Ullmann

Neumarkt hilft
 

An dieser Stelle möchten wir konkrete Hilfsanfragen von Flüchtlingen im Landkreis Neumarkt mit Hilfsangeboten der Neumarkter Flüchtlingshelfer schnell und unbürokratisch zusammenbringen.
 

 

Hilfsanfragen können uns persönlich, telefonisch, per Mail oder mit untenstehendem Kontaktformular bekannt gemacht werden.

 

Wir veröffentlichen sie dann auf dieser Seite mit Kontaktadresse des Anfragers – so kann sich jeder interessierte Helfer selbst und direkt kurzschliessen.


Die Anfragen werden ggf. nach 6 Wochen wieder gelöscht und müssen dann – sollte der Bedarf noch immer bestehen – erneut angemeldet werden.

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